Heizung richtig einstellen und sparen
Eine Heizung muss nicht neu sein, um effizient zu laufen. Sie muss richtig eingestellt sein. Viele Hauskäufer unterschätzen, wie viel Geld jedes Jahr wortwörtlich durch die Leitungen rauscht, nur weil zwei einfache Grundlagen nicht stimmen: Wasserdruck und Luft im System. Beides lässt sich schnell prüfen – und beides hat direkten Einfluss auf Verbrauch, Wärmeleistung und Lebensdauer der Anlage.
Warum der Wasserdruck so wichtig ist:
In jeder Heizungsanlage zirkuliert Wasser. Ist zu wenig davon im System, arbeitet die Heizung gegen Widerstand. Die Pumpe muss stärker arbeiten, die Wärme verteilt sich schlechter und der Verbrauch steigt.
Das Ergebnis: höhere Kosten, schlechtere Leistung, unnötiger Verschleiß.
Ein kurzer Blick auf den Manometer zeigt, ob der Druck passt – und spart sofort Geld.
Luft im System – der unsichtbare Energiefresser.
Wenn Heizkörper gluckern oder oben kalt bleiben, steckt Luft drin. Das klingt harmlos, ist aber ein echter Effizienzkiller. Luft verhindert, dass sich Wärme gleichmäßig verteilt. Die Heizung läuft länger, verbraucht mehr und liefert trotzdem weniger. Einmal entlüften – und die Anlage arbeitet wieder deutlich ruhiger und effizienter.
Der häufigste Denkfehler beim Hauskauf
Viele Käufer sehen hohe Heizkosten und denken sofort an einen teuren Austausch. Dabei liegt das Problem oft nicht im Alter der Anlage, sondern in der Einstellung. Eine korrekt eingestellte Heizung kann selbst nach vielen Jahren noch zuverlässig und sparsam laufen.
Fazit
Wer seine Heizung im Blick behält, spart nicht nur Geld, sondern verlängert auch die Lebensdauer der gesamten Anlage. Kleine Handgriffe, große Wirkung – und ein Thema, das beim Immobilienkauf viel zu oft übersehen wird.

